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Tag 4

Südtirol

 24.Juli bis 27.Juli  2020 

 Gardasee

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 Passo Duran - Südtirol 

Tag 4

27.07.2020

Südtirol - Österreich

Sterzing - Graz

Reisezeit 13:56 h

767,5 km

Wenn du die Strecke sehen willst, dann klicke auf diesen Link:

Sterzing - Bozen - Moyen - Primiero -

Pieve di Cadore - Forni di Sopra - Tolmezzo - Tarvis - Villach - Bad Kleinkirchheim - Hochrindl - Murau - Neumarkt in der Steiermark - Hüttenberg - Klippitztörl - Hebalm - Stainz - Graz

Tag 4: Sterzing – Graz

 

Nach einer kurzen, aber herrlichen Nacht im Hotel, war nun der Tag gekommen, wo ich mich endgültig Richtung Heimat bewegen musste. Einige hundert Kilometer (767,4km) viele Pässe und unzählige Kurven trennten mich aber noch von meiner Heimatstadt.

Wie schon erwähnt, fiel die Nacht recht kurz aus. Um 04:50 war ich schon wieder auf der Straße. Das bedeutet: Aufstehen um spätestens 03:50 Uhr

Es ist immer so, dass ich meine Koffer am Vortag nicht fertig packen kann, da ich über Nacht, sämtliche Geräte laden muss. Dann muss ich den Weg vom Hotel zum Motorrad immer zweimal gehen, Wasser lassen, sowie Wasser trinken und und und…..

 

Jedenfalls startete ich wieder einmal recht früh und fuhr den ersten Pass, den Passo di Pennes (Penser Joch) noch in der Dunkelheit hoch. Er sorgte mit seiner Höhe von 2.211m, dass es mir schon in der Früh recht kalt wurde. Das einzige positive war, dass ich den Pass von der richtigen Seite gefahren hatte, denn nach der Passhöhe ging es fast ohne Kurven wieder runter in das  Sarntal nach Bozen.

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Der Sterzinger “Zwölferturm“ mit dem Tiroler Wappen

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Die Gegen rund um Bozen ist vom Wein geprägt

Bozen hatte ich aber ausgelassen, bin ich also umfahren und habe die kurvenreichere Strecke über Wangen und Klobenstein gewählt. Durch das Eisacktal ging es vorbei an Blumau um dann nach rechts über den Monte Aica auf den Passo Nigra (Nigerpass) zu fahren, denn die Strecke über den Lago di Carezza, auf dem Passo di Costalunga (Karerpass 1.752m) hatte ich ja erst vor drei Wochen genommen. Natürlich kam ich letztendlich auch auf dem Karerpass an und musste dieselbe Strecke bis Vigo di Fassa wieder fahren.

Vorbei an Predazzo und Bellamonte ging es weiter zum Stausee den Lago di Paneveggio um über den Passo Rollo nach San Martino di Castrozza zu kommen.

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Endlich wieder Berge – hier auf dem Passo Nigra

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Lago di Paneveggio

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Passo Rollo

Nachdem ich in Siror getankt hatte, fuhr ich in die SS347 nach Tonadico und über die Pässe - Passo Cereda (1.369m), den Forcella Franche (990m) und den Passo Duran (1.605m), die alle drei nicht sehr bekannt sind, nach Pieve di Cadore.

Von Pieve di Cadore ging es weiter über den Passo della Mauria in die Ebene von Forni di Sopra, welche ich noch gut von einer anderen Reise in Erinnerung hatte und zauberte mir ein lächeln ins Gesicht.

Wie schön, wenn man sich an einigen Plätze erinnert, obwohl man schon lange nicht mehr dort war.

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Passo Cereda

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Auf der Höhe von Sarasin - Gosaldo

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Ein wunderschönes Plätzchen…. :-)

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Zwischen Chiusaforte und Pezzeit an der SP76 – wer würde hier nicht gerne schwimmen?

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Glasklares Wasser am Lago di Predil

Nachdem ich die Pizza samt Nachspeise genossen habe, ging es über einige Pässe in Österreich zurück nach Graz.

So bin ich zunächst über Villach und dem Hochrindl und dem Grattinger Sattel nach Murau gefahren, denn die Strecke über Klagenfurt und Wolfsberg bin ich sonst meistens nachhause gefahren.

 

Von Murau ging es über den Neumarkter Sattel, Hüttenberg, dem Klippitztörl und der Hebalm zurück nach Graz.

 

Alles in allem war es eine sehr schöne Reise, obwohl ich dieses Mal sehr viele Flachlandpassagen auf dieser Reise mitgenommen hatte.

Für Fotos wäre es besser gewesen, wenn es zu jeder Stunde schön gewesen wäre, und ich natürlich auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen wäre, aber vieles werde ich ja nochmals vor die Linse bekommen und dann hoffe ich, dass die Fotos schöner werden.

Ich denke, dass ich es auch im Jahr 2021 mindestens einmal schaffen werde nach Südtirol zu fahren, denn es gibt noch so vieles zu entdecken, - so viele Sackstraßen auf Berge, für die ich bisher keine Zeit investiert hatte.

Über Ampezzo und vorbei am Lago di Predil fuhr ich nach Tarvis.

Anstatt die Fahrt Richtung Arnoldstein fortzusetzen, fuhr ich in Tarvis in die entgegengesetzte Richtung zu meiner Lieblingspizzeria Il Ristorantino Papillo.

Hier sieht man sehr viele italienische Kennzeichen und ich muss sagen, nicht umsonst.

Alles was ich hier schon gegessen habe ist wirklich ausgezeichnet und das Gute daran: Sie haben durchgehend warme Küche, also keine Mittagsruhe wie sonst in Italien üblich.

 

Die Adresse der Pizzeria: Via Valcanale 6 - 33018 Camporosso, Tarvisio

Gleich hinter der Pizzeria geht übrigens auch der Radweg vorbei – nur falls jemand einmal Hunger auf Pizza, Pasta oder anderen guten Gerichten bekommen sollte.

© 2020 Karl Fitzinger.

  • Karl Fitzinger
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